Martina Fuchs - Bloggst Du am liebsten mit Dir selbst oder willst Du Erfolg?

Die Idee zu dieser heutigen Blogpost verdanke ich einer Mini-Umfrage, die ich letzte Woche in zwei Facebook-Gruppen angeregt hatte. Die eine Gruppe beschäftigt sich mit dem Thema „Erfolgreich Bloggen“, die andere Gruppe ist eine OM-Mastermind.

Kerninhalt meiner Frage war, ob wir uns nicht nur über Strategie und Technik austauschen, sondern uns auch bei neuen Projekten, wie Blogs und Blogposts, z.B.mit Likes, Shares oder Kommentaren gegenseitig -zwanglos- unterstützen? Vorausgesetzt, dass Thema passt, interessiert und hat die Zustimmung des Einzelnen. Also keine Zwangsbeglückung!

Knowledge-Sharing & Transparenz

Darüber hinaus wollte ich damit auch erreichen, dass man mehr über die einzelnen (Blogger)Kollegen und ihre Kompetenzen erfährt und an ihrem Wissen teilhaben kann.

Während meine Onlinemarketing-Mastermind dies sehr positiv aufnahm, war bei den Bloggern hier gleich mal Alarm am Start. Dies allein war schon sehr interessant.

Lamentieren statt Agieren

Obwohl ich klar zum Ausdruck gebracht hatte, sogar mehrmals, dass es nicht um hirn- und sinnloses sharen, liken, kommentieren gehen soll und auch keiner zwangsbeglückt wird, kam dies irgendwie bei den einzelnen Bedenkenträgern nicht durch.

So waren sie in Sorge das man jetzt alles und jeden liken müsste, künftig mit trashigen Gewinnspielen überflutet wird, was dem generellen Niveau dieser Gruppe nicht entspricht und genervt wird vom „Aufmerksamkeitsgebettele“ der Einzelnen. Das alles ist natürlich definitiv ein Grund, diese Gruppe fluchtartig zu verlassen.

Interessant in diesem Zusammenhang: Diese Gruppe ist ursprünglich aus einem Blogger-Onlinekurs heraus entstanden, in dem es auch darum geht, sich bei neuen Blogprojekten gegenseitig zu untersützten.

Das erstaunlichste für mich aber war, was so eine kleine Umfrage an Sorgen, Bedenken, Ängsten, Unmut sowie Lamenti hervorbrachte. Das einzige was dabei nicht herauskam: Positiver Austausch und Aktion.

Wie viel Erfolg gönnst Du Dir & den Anderen?

Also lieber lamentieren als agieren und kooperieren? Könnte ja gefährlicherweise den Erfolg fördern? Vor allem den der Anderen?! Für mich ist das kleines, enges Denken und Handeln.

Typisch German?

Wenn ich da so über den großen Teich(USA) schaue oder auf meine Insel (UK), dann finde ich da immer einen unglaublich positiven Spirit. Menschen, die gemeinsam erfolgreich nach vorn wollen und sich gerne unterstützen, selbst wenn sie quasi Mitbewerber sind. Das erlebe ich auch in den internationalen Communitys hier auf FB oder Google+.

Gerade gestern, als ob sie es geahnt hätte, dass mich das Thema beschäftigt, erhielt ich völlig unerwartet eine Email von einer lieben Kollegin aus Kanada. Sie wollte nur kurz nachfragen wie es mir geht und ob es etwas gibt, worin sie mich unterstützen kann, da sie ja schon länger nichts mehr von mir gehört hatte?

Passiert mir hier, meine Freunde ausgenommen, nicht wirklich oft und Dir?

Was ich auch nicht mag: Zwangsbeglückung!

Es geht nicht darum, sich tote Likes und Pseudokommentare abzuholen oder Leute mit sinnlosen Postings, Gewinnspielen und Werbebotschaften zu bombardieren. Das ist definitiv nicht mein Ding, denn das bringt sowieso nichts! Ich selbst stehe auch nicht auf Zwangsbeglückung in jeglicher Form.

Aber Erfolg entsteht für mich nicht nur aus einem Solospiel, sondern vor allem aus gemeinsamer Unterstützung mit Hirn und Verstand.

Dazu gehört auch, mich für andere Menschen und ihr Tun zu interessieren. Sie in ihrem Projekt zu unterstützen oder einen Beitrag, den ich gut finde und der zu meinen Themen passt zu liken, zu teilen oder zu sharen, ohne gleich darauf zu achten, ob hier bitte sofort wieder was zurück kommt.

Statt Selfies: Culture of Share and Support!

Aus meiner Sicht wird es Zeit, dieses enge Denken und Handeln hinter sich zu lassen. Platz zu machen für ein positives, motivierendes Miteinander. Raum zu schaffen für spannende Kooperationen und Projekte. Für eine neue Kultur des Teilens und Unterstützens, die uns alle gemeinsam erfolgreich macht.

You are what you share – Seth Godin

Und da ich frisches Wissen liebe und dies auch gern teile, habe ich mich entschlossen meine Facebook-Gruppe „Smart zum Erfolg“ genau dafür zu öffnen und zur Verfügung zu stellen.

Smart zum Erfolg ist eine Plattform für UnterNehmer, Macher und Menschen mit dem Willen zum Erfolg, die ihr Wissen und ihre Strategien gerne teilen und auch andere auf dem Weg zum Erfolg gerne damit unterstützen.

Wenn Dich das inspiriert, dann bist Du herzlich willkommen im Kreis der smarten Unternehmer – klick einfach diesen Link und sei dabei!

Stay smart & bleib gschmeidig.

Martina

Martina Fuchs - Smart zum Erfolg

 

 

PS: Die Essenz Deines Business ist einfach: Mach es einfach!

6 Kommentare
  1. Dana sagte:

    Du sprichst mir zielsicher aus der Seele!
    Ich blogge gerne allein, teile und agiere aber auch gern mit anderen. Was ich nicht so mag sind all diese Gewinnspielchen und alles was mit Vertrieb und Werbung von Sachen zu tun hat. Was ich mag ist Gedanken- und Erfahrungsaustausch, hier könnte ich mich zu Tode teilen. Wir können so viel voneinander lernen, müssen dies aber zulassen und nicht alles selbst am besten wissen wollen.
    Die selbe Erfahrung mit den amerik. Bloggerinnen habe ich auch gemacht. Sie sind sehr viel offener, positiver, extrem weniger argwönisch, skeptisch und neidisch. Der freundliche respektvolle Umgang miteinander ist SO nachahmungswert.
    Ich bin gerade dabei ein Projekt zu starten (aktueller Blogpost) und möchte eigentlich nur Bloggerinnen mit ihren Fotos vorstellen, viele meiner Leserinnen sind dt.-sprachig und ich möchste sie so gerne meinen amerik. Leserinnen vorstellen, es gibt so viele wundervolle Frauen zu entdecken, doch es ist sehr mühsam, da alle irgendeine Bösartigkeit vermuten und Angst haben ich könnte irgendjemand irgendetwas wegnehmen.

    Ich bedanke mich für diesen Post, sehr erfrischend und informativ zwischen all dem Blah.. 🙂

    liebe Grüße und ein zauberhaftes Wochenende
    Dana 🙂

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  2. Romy Matthias sagte:

    Ich sehe die anderen Blogger nicht als Konkurenz, eher als große Gemeinschaft. Und das Untereinander klappt meistens auch ganz gut. Also bin ich irgendwie „Eine von vielen“ 🙂 LG Romy

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  3. Tintenhexe sagte:

    Wir berücksichtigen unsere Bloggerfreunde viel zu selten, jeder will Links, aber nur gegen Gegenleistung und jeder will geliked oder vorgestellt werden, aber nur gegen Gegenleistung und so weiter… Das finde ich total schade. Wenn es dann allerdings mal etwas kostenlos gibt, so wie bei mir die Blogvorstellung, dann wird man total überflutet und kaum einer bietet eine Gegenleistung an… Hauptsache man profitiert selber davon. Gut dass du mit deinem Artikel darauf aufmerksam machst!!

    LG

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  4. Carolin sagte:

    Als ich gerade in der Blogger Community auf Facebook auf deinen Beitrag geklickt habe, hatte ich es eigentlich mit einem negativen Hintergedanken getan: Schon wieder jemand, der unbedingt „Erfolg“ möchte … da hat mich dein Artikel hinter dieser Überschrift wirklich positiv überrascht: Denn ja: Beim Bloggen sollte es um den gemeinsamen Spaß gehen. Und wenn es Mehrwert für die eigenen Leser bringt, auf einen anderen Artikel zu verlinken oder einen anderen Blog vorzustellen: Warum nicht? Ich finde, man bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn man einfach nett und kooperativ ist.
    Liebe Grüße!

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  5. Linda sagte:

    Hallo Martina,
    ich bin auch in der besagten Facebook-Gruppe und bin jetzt erstaunt, hier diesen Artikel zu lesen. Ich glaube, ich und viele andere haben dich einfach falsch verstanden.

    Ich habe gegen deinen Vorschlag argumentiert, bin aber selbst jemand, der gerne liked und teilt, wenn es sich um einen guten Beitrag handelt, der zu meinem Blog passt.
    Ich kommentiere viel bei anderen Blog (wie hier 😉 ) und stelle sie auf meinem Blog anhand von Rückblicken oder Interviews vor. Ich weiß, dass es bei anderen ebenfalls der Fall ist 🙂

    Wie gesagt, ich glaube, es kam bei vielen Mitgliedern einfach falsch rüber.

    Viele Grüße
    Linda

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